Einer meiner Lieblingsläden in Köln: „Flying Fawn“

Shopping Cologne

Darf ich euch heute zum Shopping mitnehmen? Ich bin mal wieder in der Kölner City unterwegs. Also nicht direkt in der Stadtmitte mit ihren zwei großen Fussgängerzonen, sondern im Belgischen Viertel. Das fängt ungefähr da an, wie die Fussgängerzonen aufhören und keine großen Ketten und Kaufhäuser mehr zu finden sind. Dort wo die kleinen, individuellen und kreativen Läden zu Hause sind. Einer dieser fantastischen Shops im Belgischen Viertel für Home, Interieur, Dekoration und Geschenke ist das „Flying Fawn“ auf der Aachener Strasse. So viele schöne Sachen in einem Raum, dass man stundenlang verweilen und viel zu viel kaufen könnte. Don´t miss it! Weiterlesen

Gewinne eine neue Handyhülle für dein iPhone 6 / 6S

handyhülle michaela merzenich über artboxone.de

Wenn du mir auf Instagram folgst oder die vergangenen Tage auf meine Seite bei der ArtboxOne geschaut hast, dann weisst du es bereits – oder? Es gibt neue Motive!!! Neue sommerliche Kunstdrucke aus meiner Feder auf Leinwand, Alu, Holz oder als Galerie-Print, mit denen du den Sommer in dein Zuhause holen kannst. Doch meine Motive von Wassermelone, Flamingo, Eis am Stiel & Co. gibt es darüber hinaus auch auf Kissen und Handyhüllen passend für viele Mobiltelefone. „Summer-Feeling“ direkt in der Hand! Und wenn du einen Kommentar unter diesem Post hinterlässt, kannst du obendrein ein Handycover für dein iPhone 6 / 6S mit meinem Wassermelonen-Print gewinnen! Big Smile!!!    Weiterlesen

Macht ein bedrucktes T-Shirt schon einen Modedesigner?

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T-Shirt Kleidung bedrucken„Life is like a road trip – enjoy each day and don´t carry too much baggage.“ Den Spruch möchte ich schon seit Ewigkeiten in schwarzen oder weißen Buchstaben auf einem grauen T-Shirt haben. Wie lange schon habe ich das auf meiner To-Do-Liste stehen?! Folie zum Aufbügeln auf Stoff habe ich mir bereits besorgt, doch die liegt mittlerweile schon wieder begraben unter einem Berg anderer Ideen. Jetzt bin ich endlich unter die Modedesigner gegangen. Hier mein neues T-Shirt mit Lippen! Weiterlesen

Dekorieren mit Prints und Postern

Alu Print Ananas

Das neue Jahr fängt schon gut an! Nachdem ich heute auf Kebos grandiosem Blog von ihrer neuen, monatlichen Aktion # mein shelfie gelesen hatte, bei der Anfang eines jeden Monats ein Regal oder eine Bilderleiste neu dekoriert wird, hat es mich einfach gepackt. Ich räumte am ersten Tag des neuen Jahres als erstes (natürlich nach dem Frühstück mittags, wir haben Silvester einfach zu lange gefeiert) das Bücherregal in meinem Arbeitszimmer auf und dekorierte es mit meinen momentanen Lieblingsobjekten und Lieblingsbildern. Wie lange hatte ich das vor mir hergeschoben und jetzt!? Ich hatte solche Lust darauf! Die kreuz und quer liegenden Bücher wurden entstaubt und geordnet. Die Kakteen-Vasen aus dem Schrank geholt. Und mein Ananas Alu-Print, der immer noch auf dem Boden an der Wand angelehnt stand und darauf wartete in Szene gesetzt zu werden, endlich ins Rampenlicht gerückt. Fertig!!!   Weiterlesen

„Büdchentour“ – Die Geschichte und Kultur der Kölner Kioske

Büdchentour Sülz

„Was ist eigentlich ein Büdchen?“ wird sich jetzt vielleicht der ein oder andere fragen. So nennt man in Köln die Kioske in den Stadtvierteln („Veedeln“) und an den Straßenbahnhaltestellen. Am Büdchen gibt es nicht nur alles Wichtige bis spät in die Nacht hinein zu kaufen, sondern sie sind auch eine Art Zentrum der Kommunikation in ihren Stadtteilen und prägen farbenfroh des Kölner Stadtbild. Büdchen gehören zu Köln wie der Dom und der Rhein. Zu der Geschichte und der Kultur der rund 550 Büdchen in Köln gibt es sogar Führungen. So eine Büdchentour durch die Stadtviertel Sülz und Klettenberg habe ich jetzt mitgemacht.  Weiterlesen

Okay, ich gebe es ja zu! Ich bin Turnschuh- und Sneaker-Fan

Schuhe Otto

Ich „oute“ mich! Jedoch ist das gar nicht so leicht, denn die Rechtschreibkorrektur macht aus dem Wort „outen“ ständig von alleine „orten“. Okay! Dann gebe ich es eben zu, dass ich ein absoluter Fan von Turnschuhen und Sneakers bin. Früher fand ich Turnschuhe absolut langweilig. Beim Sport okay, aber nicht auf der Straße. Aber seitdem sie vor Jahren richtig Farbe bekommen haben, bin ich der absolute Fan! Turnschuhe und Sneakers kann man als Frau einfach nicht genug haben – oder?

Ich liebe sogar die knalligen und stylischen Fussballschuhe der Spieler bei der WM in Brasilien. Vielleicht sollte ich noch angefangen Damenfussball zu spielen, alleine schon der Schuhe wegen. Wäre vielleicht auch eine Marketingidee, an die der Deutsche Fussballbund noch gar nicht gedacht hat. So könnte man bestimmt viel mehr Frauen und Mädchen dazu bewegen, in den Verein zu gehen und diesen Sport zu lernen. Der Schuh macht´s!

Mein letzter Kauf waren hellblaue New Balance. Ich liebe es die Schnürsenkel zu tauschen. Heute weiß, morgen türkis, übermorgen neon. Je nach Lust und Laune, Farbe der Handtasche oder einfach passend zum Nagellack! Sneakers aus Textil lassen sich übrigens auch super mit Textilfarbe bemalen. Nagellack oder Permanent Marker gehen auch. Ich habe es an meinen alten Sneakers schon getestet. Probiert es doch mal aus!

Am Wochenende habe ich übrigens zufällig auf otto.de gestöbert. Wusste gar nicht, dass die so viel Auswahl an Turnschuhen und Sneakers haben. Da packte mich gleich wieder das Shopping-Fieber. Welche soll ich nur nehmen? Ich finde so viele cool. Die elf oben sind auf jeden Fall all meine Favoriten!

Doch jetzt ziehe ich erst noch mal meine alten Turnschuhe an, denn ich muss ganz schnell meinen Sohn von der Schule abholen. Schnell deswegen, weil ich echt das Gefühl habe, dass ich in Turnschuhen einen wirklich viel schnelleren Schritt habe als in normalen Straßenschuhen.

Macht´s gut und einen schönen, schnellen Start in die neue Woche!!!

xoxo …MiME

1 New Balance Sneaker, »ML574«, 79,99 Euro. 2 Nike Air Max Thea Wmns Sneaker, 119,99 Euro. 3 Converse All Star Hi Sneaker, 69,99 Euro. 4 Converse Chuck Taylor All Star Dainty Mid Sneaker, 59,99 Euro. 5 NIKE Internationalist Sneaker Damen, 89,95 Euro. 6 Converse All Star Side Zip Sneaker, 79,99. 7 Converse Sneaker, »Ox«, 49,99 Euro. 8 Mustang Boots aus Textil mit Reißverschluss, 39,99 Euro. 9 Blink® by BRONX Sneakers, 34,95 Euro. 10 NIKE Dunk Sky Hi Sneakerboot Damen, 179,95 Euro. 11 adidas Originals ZX750 Sneaker, 109,99 Euro. (Image Credits: otto.de)

Shopping für Muttertag mit einer Tasse Kaffee in der Hand

7UrbanaraHi! Ich freue mich, dass du heute wieder auf eine virtuelle Tasse Kaffee bei mir vorbeischaust! Der letzte Kaffee zusammen ist ja schon recht lange her. Wegen Ostern war in den vergangenen Wochen irgendwie gar keine Zeit. Und jetzt steht auch schon bald Muttertag (11.Mai) ins Haus. Hast du eigentlich schon darüber nachgedacht, mit was du deine Mutti überraschen wirst?

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Ich bin auch schon am überlegen! Zuerst wollte ich meiner Mama ein gemeinsames Picknick schenken. Doch meine Mutter wohnt 450 Kilometer entfernt von uns. Ich kann mir die nächsten Wochenenden leider nicht frei nehmen, um sie zu besuchen. Das wird also nichts! Aber ich war am Wochenende im Netz auf Shopping-Tour. Und ich muss dir unbedingt zeigen, was ich für schöne Sachen entdeckt habe. Perfekt für Muttertag!

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Kennst du schon den Onlineshop von URBANARA? Dort habe ich diese bezaubernde Alpakadecke und diese irre schönen Drucke entdeckt. Die Kissen unten auch. Die Farben von Aquamarin bis Türkis sowie der Stil erinnern einen doch sofort an Urlaub – oder? Urbanara hat so schöne Sachen zum Einrichten und Dekorieren. Das ist jetzt schon die engere Auswahl. Die Entscheidung fiel mir so schwer! Mir gefiel einfach alles!

Aber was mache ich jetzt mit meiner Mutter? Ich habe mich immer noch nicht entscheiden können. Nun ja – das Gute ist nur, dass ich keinesfalls falsch liegen werde, egal was ich für sie zu Muttertag auswähle. Meine Mutter und ich haben absolut den gleichen Geschmack, wenn es um die Wohnung geht. Kleidung könnte ich ihr jedoch nie und nimmer schenken, denn da sind wir das absolute Gegenteil!

Hast du schon was für deine Mutter? Liebe Grüße und bis morgen!!!  xoxo …MiME

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1 Giclèedruck „Beaches“ von Alan Walsh (29,- Euro) 2 Fotodrucke „Nostalgia“ und „Motel“ von Myan Soffia (je 65,- Euro) 3 Alpakadecke Avallon (99,- Euro) 4 Kissen Keimoes (39,- Euro) 5 Kissen Aliwal (35,- Euro) 6 Kissen Bethal (45,- Euro)

(Image Credits: www.urbanara.de)

Fortnum & Mason – einst auch das Lieblingsgeschäft von Charles Dickens

„James, könnten Sie die Probe unseres Trinkwassers hier zu Fortnum & Mason bringen, um die perfekte Sorte Afternoon Tea und Kaffee für unsere Wasserqualität herausfinden zu lassen!“ „Yes Madam!“ In vergangenen Tagen war dies wirklich möglich. Das Feinkostgeschäft Fortum & Mason im Herzen Londons hielt für seine Kunden kleine Flaschen bereit, damit sie eine Wasserprobe in die Piccadilly Street schicken konnten. Daraufhin wurde das Leitungswasser des Kunden von Experten des Hauses analysiert und die entsprechend beste Sorte Tee oder Kaffee empfohlen. Oder sie stellten gleich eine individuelle Mischung zusammen.

Fortum & Mason, 1707 gegründet, war schon immer ein Geschäft der Extraklasse. Es hat eine lange und interessante Geschichte. Viele Erzählungen und Legenden ranken sich um dieses älteste Geschäft Londons, das die königliche Familie wie auch die Londoner Haushalte schon immer mit Essen aus fernen Ländern, speziellen Geschenken und exquisiter Mode versorgt.

A giant steel musical stave and the Queen's Beasts- ten heraldic  creatures(mythical and real) decorate the outside front of the store.William Fortnum war Diener im Haushalt von Königin Anne. Am 1. Mai 1707 wurde Anne die erste Herrscherin über Großbritannien, nachdem England und Schottland sich zu einem Königreich vereint hatten. Die Aufgabe des Dieners Fortnum am Hofe war es, jede Nacht die abgebrannten Honigwachskerzen einzusammeln und durch neue Kerzen zu ersetzen. Wie die Legende erzählt, soll Fortnum einen netten Nebenverdienst darin gesehen haben, die Kerzenstummel im Palast weiter zu verkaufen. Als er genug Geld zusammen hatte, gründete er zusammen mit seinem Vermieter Hugh Mason ein Geschäft. 1756 zog dann der erfolgreiche Laden um und eröffnete eine Ecke weiter das heutige Stammhaus.

Im viktorianischen Zeitalter wurde Fortnum & Mason durch seine kulinarischen Köstlichkeiten immer berühmter. So hat Fortnum die englische Snack-Spezialität „Scotch eggs“ 1756 in London eingeführt. Schottische Eier sind heute immer noch eine Spezialität und bestehen aus hart gekochten Eiern, die mit Wurstbrät umhüllt, mit Brotkrumen paniert und anschließend frittiert werden. Schottische Eier sind heute in nahezu allen Supermärkten Großbritannien zu finden und werden oft kalt bei Picknicks serviert.

Das Haus Fortnum & Mason erfand dazu den Picknickkorb und war Vorreiter in der Entwicklung konservierter und vorgekochter Gerichte. Im 18. Jahrhundert kamen die Kunden, um ihre Picknickkörbe mit bestem Käse und Kuchen für ihre Ausflüge in den Süden oder Westen Englands abzuholen. Wenn Lord oder Madam wünschten, konnte damals schon zusätzlich Besteck aus Bambus zum Wegwerfen oder Pfandflaschen bei Fortnum & Mason in den Korb gepackt werden.

Auch Charles Dickens war ein Fan dieses Delikatessengeschäfts. Er liebte die Derby Picknickkörbe. Dickens kam gerne persönlich in der Piccadilly Street vorbei. Fortnum & Mason besitzt aber auch noch eine Notiz des bekannten Schriftstellers, die an seinen Butler gerichtet war. Er solle „…a York ham and a small Yorkshire pie“ bei Fortnum & Mason für ihn besorgen.

Fortnum & Mason Ground Floor

1886 fuhr Mr. Heinz vor dem Haus in der Piccadilly Street 181 vor. Im Gepäck fünf Koffer mit Baked Beans in Dosen. Gebackene Bohnen sind ein traditionelles britisches und US-amerikanisches Frühstücksgericht aus weißen Bohnen, die mit Tomatensauce oder Ketchup im Ofen gebacken werden. Fortnum & Mason nahm alle Dosen ab und führte „Heinz Baked Beans“ als erstes Geschäft in Großbritannien ein.

Fortnum & Mason ist obendrein das einzige Geschäft in London, das je eine spezielle Abteilung für Expeditionen hatte. Viele Safaris zwischen 1920 und 1930 wurden hier ausgerüstet. In der Zeit zwischen den Weltkriegen erweiterte das Unternehmen sein Angebotssortiment auch um Küchenartikel, Parfüm und Mode. So war Fortnum & Mason der erste Anbieter in der Metropole London für Salvatore Ferragamo Schuhe und Taschen von Louis Vuitton.

Heute ist das Warenangebot des Hoflieferanten auf Delikatessen und Luxusartikel aus allen Herrenländern ausgelegt. Das Haus führt über 200 Teesorten, Kuchen, Champagner, Trüffel, frisches Gemüse, Fisch, Fleisch, Käse genau so wie frische Blumen. Heiße Würstchen und Senf? Natürlich! Exquisiter Honig aus Neuseeland oder lieber von den hauseigenen Bienenstöcken oben auf dem Dach? Zum Sortiment zählen nach wie vor Picknickkörbe. Kleidung, Juwelen, Parfüm oder Geschenke für Neugeborene runden das weite und exklusive Sortiment ab. Fortnum & Mason liefert zudem weltweit von Vladivostok bis Santiago. Aber es gibt auch noch ein Pferd mit Wagen und Kutscher, wie in den alten Zeiten, als alle Lieferungen mit Pferdekutsche zu den Kunden gebracht wurden.

Fortnum & Mason in London mit seinen sechs Verkaufsebenen und fünf Restaurants muss man gesehen, besucht, genossen und erlebt haben!

See you soon in Piccadilly Street …MiME

(Image Credits: Fortnum & Mason)

Der beste „Candy Shop“ der Welt liegt im Londoner Stadtteil Covent Garden!

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Weißt du wo Lutscher vom Himmel hängen? Bonbons in deinen Mund fliegen? Rosa Zuckermäuse dir „Guten Tag“ sagen? Komm mit ins Schlaraffenland! Ich zeige es dir! Schnellen Schrittes laufen wir die leicht ansteigende Drury Lane im Londoner Stadtteil Covent Garden hoch. Wir können es kaum erwarten. Rechts das Theater in dem das Musical „Charlie and the Chocolate Factory“ gespielt wird. Siehst du den Laden schon da oben links an der Kreuzung Russell Street? Da vorn, die rot-weiß gestreifte Markise?!

Miss Hope stacking shelves

DSC02742Unsere Augen leuchten und ein breites Grinsen breitet sich über unseren Gesichtern aus, als wir endlich vor der feuerroten Hausfassade stehen und wie Kinder uns die Nasen an den Schaufenstern platt drücken. Süßigkeiten in nostalgischen und liebevoll gestalteten  Gläsern, Schachteln und Dosen. Regale, die vom Boden bis zur Decke reichen, voll mit Köstlichkeiten und Schätzen aus Zucker und Schokolade. Willkommen bei „Hope and Greenwood“!

Covent Garden dresser

Die Atmosphäre in dem kleinen „Candy Shop“ verzaubert uns. „Hope and Greenwood“ ist nicht nur ein nostalgischer Süssigkeitenladen im Stil der 1950er. So muss das Schlaraffenland aussehen! Hinter der Theke stehen im Regal die Gläser voller Bonbons und Leckereien. Sie haben so schöne Namen wie Sorbet Pips, fliegende Untertassen, Sherbet Lemon Marshmallows, Lakritzschnecken und Zitronen Bonbons. Rosa und weiße Mäuse aus Zucker, Bonbons mit dem Namen Coconut Ice. Schokolade, Midnight Dark Truffles und Morning Coffee Cups.

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Die einzigartigen Rezepte für die süssen Geschichten werden von den Gründern, Fräulein Hope and Herrn Greenwood, geschaffen. Im Rezeptbuch „Life is Sweet“ kann man die besten und süßesten Kreationen der beiden nachlesen und sich selbst als Zuckerbäcker versuchen. Sogar die passenden Schürzen, Einkaufstaschen, Küchentücher, Bonbontütchen und und und… gibt es bei „Hope and Greenwood“. Die Auswahl fällt schwer, denn man würde am liebsten alles sofort kosten, mitnehmen und vernaschen!

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Selbst die anspruchsvollsten Schokoladenliebhaber finden bei „Hope and Greenwood“ alles von Vollmilch bis Edelbitter. Und Willy Wonka, der Besitzer der magischen Schokoladenfabrik im Musical „Charlie and the Chocolate Factory“, das seit Ende Juni 2013 im gegenüber liegenden Drury Lane Theatre gespielt wird, schaut bestimmt gerade jetzt mit großem Interesse und einem neidischen Auge zu uns rüber in den besten „Candy Shop“ der Welt!

Es ist kein Traum! Das Schlaraffenland gibt es wirklich: „Hope and Greenwood“

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(Image Credits: Hope and Greenwood, MiME)

Plan A hat nicht geklappt? Dann auf zu Plan B…

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Bepackt mit schweren Einkaufstüten läuft Karin durch die Fußgängerzone. Noch fünf Modeläden muss sie abklappern. Außerdem ist sie immer noch auf der Suche nach dieser schwarzen Lederjacke für Herren. Das letzte Geschäft in dem sie war hatte zwar eine passende, aber leider nur ein einziges Modell in der Größe. Für die Fernsehproduktion braucht die Kostümbildnerin aber mindestens drei gleiche Jacken in ein und derselben Größe.

Karin bleibt kurz stehen, um die schweren Tüten in die andere Hand zu nehmen. „Ich kann mir nicht vorstellen, den Job hier noch bis 50 zu machen!“ murmelt sie vor sich hin und schlängelt sich zwischen den Menschenmassen in der Kölner Fussgängerzone hindurch. „Ich bräuchte einen Plan B.“

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Die Kostümbildnerin hatte einen Plan B und hängte tatsächlich ihren gut bezahlten Job beim Fernsehen an den Nagel. Karin Breul machte sich selbständig, eröffnete ihre eigene Modeboutique und nannte sie „Plan B.“ Ende nächsten Jahres werden sie und ihr Laden bereits zehnjähriges Jubiläum feiern.

„Nach dem Abitur habe ich eine Schneiderlehre gemacht,“ erzählt uns die Inhaberin von Plan B. „sowie einen Zwischenstopp bei der gelernten Schneiderin und bekannten Modedesignerin Inge Kallenborn.“ Das Designen und Schneidern von Damenmode lag Karin schon immer im Blut. Es ist ihre Leidenschaft, die sie schließlich und endlich zu ihrem Beruf machte. „Ich muss zugeben, wenn ich vorher nicht bei Inge Kallenborn gearbeitet hätte, hätte ich mich nie getraut einen eigenen Laden zu eröffnen.“

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In ihrer kleinen Modeboutique in der Kölner Südstadt reihen sich wunderschöne Kleider, Blusen, Röcke und Hosen aneinander. Die Muster der Stoffe sind teilweise farbenfroh teilweise einfarbig. Eine perfekte Mischung. Die einmaligen Stoffe fühlen sich leicht und fließend an. „Ich bekomme sie von einem ganz kleinen Hersteller,“ erklärt Karin Breul. Auch der neue Stoff, der in ihrem Nebenraum auf der Nähmaschine und auf dem Arbeitstisch liegt, besticht durch sein besonderes Muster und seinen Glanz. Stoffballen mit vertrauten Mustern aus der aktuellen Kollektion türmen sich an der Wand. Schnittbögen hängen eng aneinandergereiht.

Die blonde Modedesignerin hat viele Kundinnen, und die meisten Frauen kommen immer wieder gerne. Sie schätzen Karins Design, die Qualität der Stoffe, die perfekte Verarbeitung und ihre Kreativität. Vom Entwurf bis zum Finish werden alle Entwürfe von Karin Breul persönlich von Hand in den eigenen Räumen gefertigt. Außerdem kann sie die Mode ihren Kundinnen fast auf den Leib schneidern. Denn wenn eine Kleidergröße nicht perfekt sitzt, werden die Änderungen sofort vorgenommen.

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„Am liebsten kreiere ich Mäntel,“ verrät die Designerin. „Ich weiß nicht genau warum, aber ich glaube, bei Mänteln kann ich besonders kreativ sein. Außerdem ist ein Mantel das erste Kleidungsstück, das man sieht, wenn man jemanden begegnet. Es ist der Mantel oder die Jacke und nicht das, das man drunter trägt.“ Also auf zu Plan B. …

Plan B., Kurfürstenstrasse 4, 50678 Köln, Öffnungszeiten: Di.-Fr. 11-19 Uhr, Sa. 10-16 Uhr

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