DIY – Japanische Glücksbringer „Omamori“ aus Papier basteln

Talismänner

Was ist die Mehrzahl von Talisman? Natürlich „Talismänner“! Und hier kommen auch schon ein paar gut gelaunte, neonfarbene „Talismänner“ mit dicken Nasen, einem handgeschriebenen Wunsch im Bauch und Brillen im Gesicht!

Die drei „Talismänner“ sind exakt traditionellen, japanischen Glücksbringern nachempfunden. In Japan nennt man diese Glücksbringer „Omamori“. Die japanischen Stoffbeutel mit Stickereien werden in buddhistischen Tempeln und Shinto-Schreinen verkauft und man hofft durch den Kauf eines Talisman weltliche Wohltaten zu erlangen. Es gibt „Omamori“ für Gesundheit, hohes Alter, Liebe, Bestehen eines Examens, unfallfreien Schulweg, eine glückliche Ehe und und und…

Der Inhalt der kleinen Beutel ist ein Papierstreifen mit schützenden Schriftzeichen. Angeblich darf man die kleinen Beutel aus Stoff oder Papier nicht öffnen, sonst verlieren sie ihre Wirkung. Nach einem Jahr bzw. an Neujahr geht die schützende Macht der „Omamori“ zu Ende. Dann sollte man die Beutelchen im Tempel verbrennen lassen und einen neuen Talisman kaufen oder basteln.

Egal ob du Papier mit traditionellen, japanischen Mustern oder neonfarbenes Papier wie ich verwendest, viel Spaß beim Basteln!!!   xoxo …MiME

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Material: (für ein „Omamori“)

  • 1 dünnes Blatt Papier im Format DIN A5
  • ein kleines Stück Papier in der Größe 4 x 5 cm
  • 50 cm Band oder Schnur
  • Revolverzange
  • schwarzen Stift

Dauer: etwa 30 Minuten

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So wird´s gemacht:

1. Zuerst nimmst du die Schnur oder das Stück Band. Im Internet habe ich ein sehr gutes und verständliches Video gefunden, das Schritt für Schritt zeigt, wie dieser wunderschöne „Omamori“-Knoten gemacht wird. Den Knoten muss man erst etwas üben, bevor er gelingt. Doch hat man den Dreh raus, geht´s super einfach! Hier geht´s zum Video!

2. Jetzt nimmst du das kleine Stückchen Papier von 4 x 5 cm und schreibst darauf mit schwarzen Stift deine Glücksformel oder die schützenden Worte.

3. Falte nun das DIN A5 Papier nach den unten angegebenen Schritten. Bevor du die beiden Enden des „Omamori“-Knoten durch das mit Revolverzange gestanzte Loch fädelst, steckst du schnell noch dein kleines Zettelchen mit der Glückformel in das Innere des „Omamori“.

4. Wenn du möchtest, kannst du abschließend deinem „Omamori“ auch noch Augen und Mund aufmalen, so wie ich es lustig fand und gemacht habe. Fertig ist der Glücksbringer!

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Und jetzt geht´s rüber zum Creadienstag!!!

14 Gedanken zu “DIY – Japanische Glücksbringer „Omamori“ aus Papier basteln

    • Haha!!! 😀 Genau das dachte ich auch, als ich zum ersten Mal ein „Omamori“ sah. Was sind das denn für hübsche Teebeutel? Viel Glück dir heute und einen wunderschönen Tag… Michaela :-)))

  1. Eine tolle Abwandlung, so modern in neonfarben. Mir gefällt die Idee – gute und geheime Wünsche in einem Beutelchen verpackt – der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.
    An Teebeutel musste ich auch zuerst denken!
    Liebe Grüße
    Cora

  2. Soviel Zeit muss sein, Michaela!
    Dein Creadienstag-Projekt musste ich mir noch kurz anschauen.
    So toll! Da ich ein Japan-Fan bin, haben Talismänner eine besondere Bedeutung für mich.
    In den grellen Farben und mit den witzigen Gesichtern sehen sie wirklich unschlagbar toll aus!!
    Vielen Dank fürs Zeigen.
    Liebe Grüße
    ANi

    • Stimmt! Du bist ja ein Japan-Fan!!! Du warst auch schon mal in Japan – oder?! Ich glaube, ich habe da was auf deinem Blog gelesen, wenn ich mich recht dran erinnere. Ich möchte zu gerne auch mal nach Japan. Irgendwann! Ganz, ganz liebe Grüße dir und bis bald wieder… Michaela 🙂

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